Hundeschule

Es ist der Weisheit letzter Schluss
dass auch der Hund was lernen muss
denn wedeln nur mit seinem Schwanz
das reicht fürs Leben doch nicht ganz.

Ob Boxer, Sheltie, Schäferhund
zur Schule heißt da der Befund
damit man lernt sich zu benehmen
und nicht zuviel herauszunehmen.

Und ist am Anfang noch so schwer
es lernt der Hund und auch sein Herr
wie geh ich links, wie mach ich Platz
ist gut für beider Bauchansatz.

Da wird gestreichelt und gelobt
und zwischendurch auch mal getobt
wie spiel ich richtig mit der Meute
und fang am besten meine Beute.

Und hat man alles wohlverstanden
das Tier, der Mensch sich entlich fanden

dann frag ich doch mal im Rund
wer mehr gelernt, Herr oder Hund.

Heinz Bornemann



Da jede Mensch-Hund-Beziehung einzigartig ist, muß auch die Erziehung individuell gestaltet sein.

DIE METHODE einen Hund zu erziehen gibt es nicht!

Die Grundlage meiner Arbeit besteht aus positiver Bestärkung und Motivation, wie gemeinsames Spiel und Leckerchen.

Desweiteren arbeite ich mit Trainingshilfsmitteln wie z.B. Clicker, Schleppleine, Halti und Futterdummy.

Die Anwendung von Starkzwangmitteln lehne ich rigoros ab, da sie tierschutzrelevant sind. Leider gibt es immer noch zu viele "professionelle Hundetrainer", die mit Stachelhalsbändern, Stromreizgeräten und ähnlichem Zubehör, das Schmerzen verursacht, den Hund unter Druck setzen, um einen schnellstmöglichen Erfolg zu erzielen. Wer mit solchen Methoden arbeitet, hat das Wesen und das Lernverhalten des Hundes nicht verstanden. Denn es geht bei der Erziehung eines Hundes nicht darum, dass der Hund irgendwie "funktioniert", sondern das durch eine tiergerechte Ausbildung das Vertrauen gefestigt und aus Mensch und Hund ein Team wird. Großen Wert lege ich daher auf die Vermittlung von theoretischen Grundlagen, denn der Mensch muß in der Lage sein, die Sprache seines Hundes zu verstehen!